Das leichte Schädel-Hirn-Trauma im Sport

von: David R.

GRIN Verlag , 2018

ISBN: 9783668803688 , 20 Seiten

Format: PDF

Kopierschutz: frei

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Preis: 12,99 EUR

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Das leichte Schädel-Hirn-Trauma im Sport


 

Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Sport - Sportmedizin, Therapie, Prävention, Ernährung, Note: 1,3, Technische Universität Chemnitz (Angewandte Bewegungswissenschaften), Veranstaltung: Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten, Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsverzeichnis Abbildungs- und Tabellenverzeichnis 1. Einleitung 2. Bedingungsanalyse 2.1 Epidemiologie 2.2 Definition und Einteilung des Schädel-Hirn-Traumas 2.2.1 Definition 2.2.2 Klassische Einteilung 3. Das leichte Schädel-Hirn-Trauma 3.1 Die Vorgänge bei einem leichten Schädel-Hirn-Trauma 3.2 Bildgebende Diagnostik bei einem leichten Schädel-Hirn-Trauma 3.3 Verschiedene Konzepte bei einem leichten Schädel-Hirn-Trauma 4. Wann darf Sport wieder durchgeführt werden? 4.1 Das Second Impact Syndrom 4.2 Chronische Hirnverletzungen und Langzeitfolgen im Sport 5. Fazit und Ausblick Literaturverzeichnis Jahrelang wurde das Thema 'leichte Schädelhirntrauma (SHT)' im Sport bagatellisiert und verdrängt. Doch bei vielen Sportarten ist ein kontinuierlicher Anstieg der Häufigkeit und der Schwere der leichten Schädelhirntraumen zu beobachten. Diese Art der Verletzung wird im Sport leider sehr oft als 'Bagatellverletzung' abgetan, sowohl von den Sportlern als auch von den behandelnden Ärzten. Darin liegt auch die große Gefahr. Befragungen von Sportlern zeigen, dass die subjektive Einschätzung für das Vorliegen einer Gehirnerschütterung deutlich bagatellisiert wird, weil die Betroffenen die Symptome und das Ausmaß eines SHT gar nicht kennen oder aber sogar befürchten, dass sie nicht an dem Spiel teilnehmen können und so das eigene Team schwächen. Ein weiterer Grund ist, dass das leichte SHT nur erschwert diagnostiziert werden kann, da strukturelle Veränderungen selbst durch ein MRT oder CT nur sehr schwer erkennbar sind . Die Folgen sind dementsprechend, dass die betroffenen Sportler nicht ausreichend therapiert werden und zu schnell wieder in den Trainings- und Wettkampfalltag integriert werden. Neuere Erkenntnisse zeigen gravierende und rezidivierende Langzeitschäden aufgrund von unzureichender Therapie nach Schädel-Hirn-Verletzungen. Aus diesem Grund rückte dieses Thema in den letzten Jahren in den Vordergrund und gewinnt immer mehr an Aufmerksamkeit. Demzufolge stellen sich für diese Arbeit die Fragen, ab welchem Zeitpunkt die sportliche Tätigkeit wiederaufgenommen werden darf und ob bisherige Konzepte als sinnvoll erachtet werden können.