Digitales Sterben und digitales Weiterleben im Internet und insbesondere im Social Web - Der postmortale Persönlichkeitsschutz vor neuen Herausforderungen?

von: Björn Eschmann

GRIN Verlag , 2017

ISBN: 9783668592261 , 34 Seiten

Format: PDF, ePUB

Kopierschutz: frei

Windows PC,Mac OSX geeignet für alle DRM-fähigen eReader Apple iPad, Android Tablet PC's Apple iPod touch, iPhone und Android Smartphones

Preis: 12,99 EUR

Mehr zum Inhalt

Digitales Sterben und digitales Weiterleben im Internet und insbesondere im Social Web - Der postmortale Persönlichkeitsschutz vor neuen Herausforderungen?


 

Examensarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Jura - Öffentliches Recht / Staatsrecht / Grundrechte, Note: 12,5, Universität Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Internet, insbesondere das Social Web mit den sozialen Netzwerken wie Facebook, Google+, Instagram und Twitter spielt im Alltag eine immer größer werdende Rolle. Das größte Netzwerk Facebook konnte im Januar 2016 mit steigender Tendenz 1,550 Milliarden aktive Nutzer verzeichnen. Viele stellen auf ihrem Profil persönliche Texte und Bilder ein, die von anderen angesehen, kommentiert und geteilt werden können und betreiben über das Netzwerk direkte individuelle Kommunikation mit anderen Nutzern. Ungeklärt ist, wie mit den persönlichen Daten von verstorbenen Personen umgegangen werden soll, die weiterhin im Internet auffindbar sind. 93% der Internetnutzer haben keine Regelungen betreffend ihres 'digitalen Nachlasses' getroffen. Dies ist ein Begriff, der häufig als Sammelbezeichnung für die digitalen Hinterlassenschaften eines Verstorbenen genutzt wird. Hier ist er als Summe der online abgeschlossenen Rechtsverhältnisse und der gespeicherten persönlichen Daten zu verstehen (Datenbestände, Accountinformationen und Vertragsbeziehungen zu Social Web Anbietern). Die vorliegende Arbeit thematisiert die Frage, ob der digitale Nachlass mit den bestehenden faktischen und rechtlichen Regulierungsinstrumenten hinreichend verwaltet und abgewickelt werden kann. Insbesondere wird analysiert, inwieweit der postmortale Persönlichkeitsschutz diesen Herausforderungen gewachsen ist.