Islam in der Bundesrepublik. Probleme der Integration muslimischer Einwanderer anhand der Rollen der Medien und des Terrorismus

von: Maurice Adiek

GRIN Verlag , 2018

ISBN: 9783668808782 , 12 Seiten

Format: PDF

Kopierschutz: frei

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Preis: 12,99 EUR

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Islam in der Bundesrepublik. Probleme der Integration muslimischer Einwanderer anhand der Rollen der Medien und des Terrorismus


 

Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Sozialwissenschaften allgemein, Note: 1,7, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Islam blickt in der Bundesrepublik auf eine bereits über 50-jährige Geschichte zurück, dessen Ursprung hauptsächlich in der Arbeitsmigration aus islamisch geprägten Ländern liegt. Seitdem hat sich einiges gewandelt, sodass sich einerseits der Bevölkerungsanteil muslimischer Bürger in der BRD von anfänglichen 6000 Muslimen nach Ende des zweiten Weltkrieges auf fast 5 Millionen Muslime gesteigert hat. Andererseits hat sich mittlerweile ihr Organisationsgrad immens entwickelt und es können erfolgreiche Integrationsprozesse in allen gesellschaftlich relevanten Feldern verzeichnet werden. Seit Beginn der 2000er Jahre und durch die sogenannte 'Flüchtlingskrise' 2015 rückt der Islam mit einer so vorher noch nicht dagewesenen Intensität immer weiter in den öffentlichen Diskurs und die allgemeine Wahrnehmung. Dabei überschätzen Mitglieder der noch immer christlich-deutschen Majorität den Anteil der muslimischen Bevölkerung ungemein, wie eine Studie des britischen Meinungsforschungsinstituts Ipso Mori zeigt. Demnach glaubten die Bürger, dass einer von fünf Mitbürgern muslimischen Glaubens sei - dabei sei es einer Studie des Bundesamts für Migration und Flüchtlingen zufolge nur in etwa einer von zwanzig. Nichtsdestotrotz haben die öffentliche Aufmerksamkeit und die nicht zu vernachlässigende politische Relevanz der muslimischen Minorität zuweilen eine Debatte ausgelöst, die das politische Tagesgeschäft und die mediale Berichterstattung in weiten Teilen bestimmt. Parallel zur Steigerung der öffentlichen Wahrnehmung kam es jedoch nicht zu einer gehobenen Akzeptanz muslimischer Einwanderer und Mitbürger, sondern gegenteiliger Weise zur gesellschaftlichen Ablehnung bis hin zur Islamophobie, die sich in Bewegungen (PEGIDA) oder Parteien (AfD) ausdrückt .